Geomorphologie

Paläomagnetismus

Methode zur Erforschung des Erdmagnetfeldes. Die meisten Gesteine enthalten natürliche ferrimagnetische Minerale, in denen Informationen über die Richtung und Intensität des Erdmagnetfeldes in der geologischen Vergangenheit gespeichert wurden. In den Geowissenschaften können die Ergebnisse paläomagnetischer Untersuchungen auch zur Datierung von Gesteinen (Magnetostratigraphie) und zur Rekonstruktion der Kontinentalverschiebung mit Hilfe der scheinbaren Polwanderungskurven verwendet werden.

Pollenanalyse

Arbeitsrichtung, welche fossile Pollen in Torf-, Moor- oder Seeablagerungen erfasst und untersucht. Sie dient der Rekonstruktion der Vegetationszusammensetzung bzw. der Vegetationsgeschichte früherer erdgeschichtlicher Epochen.

Vulkanismus

Im Gegensatz zum Plutonismus, dessen magmatisches Geschehen sich innerhalb der Erdkruste abspielt, umfasst der Vulkanismus alle Prozesse und Erscheinungsformen, die mit dem Austritt von Magma an die Erdoberfläche in Verbindung stehen.

Man unterscheidet dabei das ruhige Ausfließen (Effusion) und das explosive Herausschleudern (vulkanische Eruption) von Magma. Beide Prozesse können an der Oberfläche des Festlandes (terrestrischer oder subaerischer Vulkanismus) oder am Boden von Gewässern (subaquatischer Vulkanismus), sowie unter Gletschern (subglazial) stattfinden.

Ablationsmoräne

Beim Abschmelzen eines Gletschers lagert sich Schutt aus Ober- und Innenmoräne durch Absacken aus dem tauenden Eis auf der Grundmoräne ab.

Pages