Geomorphologie

Gletscherschrammen

Durch die Schleifwirkung von Geschiebe, welches im Gletscher mitgeführt wird, entstehen Schrammen und Striemen am Fels und am Geschiebe selbst (Detersion). Aus dem Verlauf der Gletscherschrammen kann die Fließrichtung des Eises rekonstruiert werden.

Glossopteris

Leitfossil der permo-karbonischen Gondwana-Flora. Dieser Samenfarn gehört zur Unterabteilung der fiederblättrigen Nacktsamer und ist gekennzeichnet durch eine geschlossene Maschenaderung in den ungeteilten Blättern.

Tillit

diagenetisch verfestigte Moräne einer vor-pleistözänen Vereisungsperiode. Der Tillit weist keine Schichtung und Korngrößensortierung auf. Die Grobkomponenten sind z.T. eingeregelt und zeigen Kritzspuren durch den Transport im Gletscher.

trockener Strand

Bereich eines Strandes zwischen der Obergrenze des Spülbereiches der Wellen bei Mittelwasser und der Grenze der obersten Wellenwirkung bei Sturmfluten

Geschiebe

In der Geomorphologie bezeichnet man alle vom Eis (Gletscher oder Inlandeis) bearbeiteten und bewegten Grobsedimentkomponenten als Geschiebe. Sie zeigen i.d.R. eine charakteristische Oberflächenbearbeitung mit Kritzungen und Schrammen (gekritzte Geschiebe) und sind kantengerundet.

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