Geomorphologie

Firnfeld

(Firnbecken, Firnmulde) Gebiet, in dem der Gletscher durch Schneefall Firn akkumuliert, welches meist von Berggraten und -gipfeln umgeben ist.

glaziale Übertiefung

Durch die Prozesse der glazialen Erosion erfolgte intensive Überformung, Erweiterung und Ausschürfung bereits bestehender Mulden oder Tiefenlinien des Reliefs, wobei aus ehemals ausschließlich gleichsinnigem Gefälle auch regional rückläufige Gefälle im Tallängsprofil entstehen können.

Gletschertisch

Einzelner von einem Steinblock gekrönter Eissockel auf der Oberfläche eines Gletschers (Obermoräne). Der aufliegende Gesteinsblock schützt das sich darunter befindliche Eis vor der Sonneneinstrahlung und damit vor dem Abschmelzen, während das umgebende Eis schneller wegtaut.

Grundmoräne

Vom Gletscher abgelagerte Untermoräne. Die Ablagerung erfolgt, wenn die Eisbewegung zum Stillstand kommt und der Gletscher abtaut.

Bestandteile der Grundmoräne sind Korngrößen aller Klassen, die gemischt, d.h. weitgehend unsortiert und ungeschichtet vorkommen. Die Grundmoräne tritt nach dem Abschmelzen zu Tage und bildet eine schwach reliefierte Grundmoränenlandschaft aus. Häufig ist diese Landschaft von Toteislöchern, -seen und Drumlins durchsetzt.

Priel

Abflussrinne im Wattenmeer beim Übergang von Flut zur Ebbe.

  Quelle: Hans, pixabay

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