Diagenese
Prozess der chemischen, physikalischen oder biologischen Umwandlung organischer oder mineralischer Stoffe bis zum Eintreten von druck- und temperaturbedingten Veränderungen (Metamorphose).
Prozess der chemischen, physikalischen oder biologischen Umwandlung organischer oder mineralischer Stoffe bis zum Eintreten von druck- und temperaturbedingten Veränderungen (Metamorphose).
Die Tonminerale gehören zur Gruppe der sekundären Schichtsilikate. Sie sind entweder aus ionaren bzw. kolloidalen Verwitterungsprodukten neu synthetisiert oder durch Umwandlung primärer Minerale entstanden.
Sulfide sind Salze der Schwefelwasserstoffsäure H2S. Diese Gruppe von Mineralen unterlag ursprünglich der Einteilung in Kiese, Glanze, Blenden und Fahle, die auf den deutschen Bergbau des Mittelalters zurückgeht. Aufgrund der Fülle von heute bekannten Sulfiden wurde diese Einteilung sinnlos. Heute werden metallreiche und metallarme Verbindungen unterschieden.
(lat. silex = Kieselstein)
Es handelt sich bei den Silikaten um die bedeutendste Gruppe der gesteinsbildenden Minerale: sie sind mit ca. 75% am Massenaufbau der Erde beteiligt.
Als Haftwasser wird der Anteil des Bodenwassers bezeichnet, der gegen die Schwerkraft im Boden festgehalten wird. Es setzt sich aus dem Adsorptionswasser, das den Adsorptionskräften der Bodenmatrix unterliegt und als wenige nm dünne Lage die Bodenpartikel oberflächig umschließt, sowie aus dem Kapillarwasser, das in den feineren Poren und Kapillaren stagniert und Menisken ausbildet, zusammen. Zwischen Adsorptions- und Kapillarwasser gibt es fließende Übergänge.
