Strandversetzung
Umlagerung von Material durch küstenparallele Strömungen in Kombination mit schräg zur Küste wehenden Winden. Durch die Strandversetzung entstehen Haken, Nehrungen und damit die Ausgleichsküste.
Umlagerung von Material durch küstenparallele Strömungen in Kombination mit schräg zur Küste wehenden Winden. Durch die Strandversetzung entstehen Haken, Nehrungen und damit die Ausgleichsküste.
[von schwed. Fjärd = langgestreckte, breite Bucht], glazigener Küstentyp bei dem das durch flächenhafte Glazialerosion entstandene Relief mit glazial ausgeschürften, flachen Rinnen überflutet wurde (Ingressionsküste). Es entstehen, flache Felsküsten (Fjärde) und Inseln, sog. Schären (Schärenküste).
äolisches Sediment von der Sandkorngröße mit einem Korndurchmesser zwischen 0,125 und 0,25 mm. Die Einzelkörner besitzen durch den Transport (Saltation, Reptation, äolische Akkumulation) eine charakteristische Oberflächenbeschaffenheit (mattierte Oberfläche, Kornrundung) und sind in der Regel gut sortiert.
Langgestreckte, z.T. gewundene Buchten in einer überfluteten glazialen Akkumulationslandschaft, die durch das Eindringen des Meeres in ehemalige subglaziale Schmelzwasserrinnen oder Zungenbecken entstanden ist (Ingressionsküste). Typisches Beispiel für eine Fördenküste ist die schleswig-holsteinische Ostseeküste.
Die Schärenküste kommt insbesondere in Skandinavien vor und zeichnet sich durch eine Vielzahl aus dem Wasser ragender, kleiner Felsinseln (Schären) aus. Sie ist eng verwandt mit der Fjärdenküste.
