Geomorphologie

Regressionsküste

Durch Meeresrückzug entstandene Küstenlinie als Ergebnis einer relativen Meeresspiegelabsenkung durch eustatische Meeresspiegelschwankungen, Landhebung oder einer Kombination beider Faktoren.

Transgression

Übergreifen des Meeres auf das Fesland infolge eines euatatischen Meeresspiegelanstiegs oder einer epirogenetischen Absenkung des Festlandes.

Gezeiten

(Tiden), periodische Bewegungen des Meeres, in etwa 12,5 stündigem Rhythmus. Der Wasseranstieg heißt Flut, die Absenkung Ebbe, der Unterschied des Wasserstandes beträgt 2-5 m. Die gezeitenerzeugenden Kräfte sind durch das Zusammenwirken der Anziehungskräfte von Erde, Mond und Sonne und den mit der Bewegung der Himmelskörper verbundenen Fliehkräften bestimmt. Weitere Einflussfaktoren sind die Land-, Meerverteilung, die Küstenform und der Wind. Gezeiten beeinflussen ebenfalls den Erdkörper und die Atmosphäre.

Abrasion

Marine oder limnische Erosion, Abtragung durch die schleifende und einebnende Wirkung von im Brandungsbereich bewegten Geröllen (Brandungsgerölle). Abrasion findet an Meeresküsten und den Ufern größerer Seen statt, wodurch typische Abrasionsformen entstehen.

Akkumulation

In der Geomorphologie bezeichnet Akkumulation sowohl den Prozess, als auch das Produkt der mechanischen Anhäufung von Sedimenten. In der Glaziologie ist es die Bezeichnung für den Prozess und das Produkt der Ablagerung von Schneemassen durch Schneefall, Schneelawinen oder Wiedergefrieren von Schmelzwässern auf Gletschern. Akkumulation findet vor allem im Nährgebiet des Gletschers statt.

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