Geologie

Epirogenese

Entstehung von sehr weitgespannten, flachen Aufwölbungen oder Einsenkungen der Erdkruste mit einer Ausdehnung von zehn bis mehreren tausend Kilometern. Bei der Epirogenese entstehen außer einzelnen Klüften keine sichtbaren Deformationen (im Gegensatz zur Orogenese). Epirogenetische Bewegungen können, zusammen mit klimatisch bedingten eustatischen Meeresspiegelschwankungen, marine Transgressionen und Regressionen verursachen.

Brekzie

Oder Breccie, klastisches Sedimentgestein, das überwiegend aus eckigen Gesteinsfragmenten größer als 2 mm besteht.

aktiver Kontinentalrand

Randbereich kontinentaler Kruste an einer konvergenten Plattengrenze (z.B. Westküste Südamerikas). Dem aktiven Kontinentalrand ist eine Tiefseerinne vorgelagert, die relativ viel klastisches Sedimentmaterial vom Kontinent aufnimmt (vgl. Subduktion). Er ist geotektonisch aktiv mit einem schmalen Schelf und steil abfallendem, oft bis in Tiefseerinnen führenden Kontinentalhang. Er wird häufig begleitet von Hochgebirgen und aktiven Vulkangürteln (z.B. Anden).

Tertiär

Tertiär (dritte Zeit) gebräuchliche Bezeichnung für das ältere System des Känozoikums; heute zunehmend durch die Systembezeichnungen Paläogen und Neogen ersetzt.

Karstwasserspiegel

obere Grenze der phreatischen Zone (tiefere, ständig wassererfüllte Gangnetze bzw. deren Tiefenbereich im Hohlraum- und Höhlensystem im Karstwassersystem).

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