aerob
[von griech. aïr = Luft, bios = Leben], unter Einfluss von Luft bzw. Sauerstoff lebend oder ablaufend. Der Gegensatz ist anaerob.
[von griech. aïr = Luft, bios = Leben], unter Einfluss von Luft bzw. Sauerstoff lebend oder ablaufend. Der Gegensatz ist anaerob.
Chemische Degradation bewirkt Produktivitätsrückgänge durch Nährstoffverarmung, Versauerung und Versalzung. Anteil an der globalen Degradation: ca. 12% oder 239 Mio. ha.
Bei der Deflation handelt es sich um eine äolische Abtragung durch Aus- und Abblasen von Feinsedimenten, die bereits durch unterschiedliche Verwitterungsprozesse auf Gesteinsoberflächen gelockert wurden. Diese Feinsedimente werden in anderen Gebieten bei abnehmender Windstärke oder an Hindernissen als Löß oder Dünen (Akkumulation) wieder abgelagert. Die Deflation ist besonders in Klimazonen wirksam, in denen die Oberfläche keinen Vegetationsschutz trägt.
1. unter dem Meeresspiegel große Flachformen tektonischen, denudativen oder hydrodynamischen Ursprungs.
2. meist großräumige, flache Hohlform der Erdoberfläche, die durch geomorphologische Prozesse oder Einwirken des Menschen entstanden ist. Der Begriff wird von der Größe, dem Umriss sowie der relativen und absoluten Tiefenlage der Form unabhängig verwendet.
3. in Meteorologie Tiefdruckgebiet
Bezeichnet den Prozess, bei dem primärer Calcit oder Aragonit durch sekundären Dolomit ersetzt wird. Die Dolomitisierung kann zum einen durch Austausch von Ca-Ionen durch Mg-Ionen bei gleichzeitiger Zufuhr von Mg2+ und Abfuhr von Ca2+ erfolgen, entsprechend der Reaktion:
Mg2+ + 2(CaCO3) --> CaMg(CO3)2 + Ca2+.
Zum anderen kann auch allein eine Zufuhr von Mg2+ und CO32- durch dolomitisierende Fluide gemäß der Reaktion:
CaCO3 + Mg2+ + CO32- --> CaMg(CO3)2 erfolgen.
