fossil
"begraben", der Vergangenheit, also nicht der geologischen Jetztzeit angehörend; bezogen auf Reste von Lebewesen (Tiere, Pflanzen etc.), also Fossilien, sowie auf Böden, Sedimente, Verwitterungsdecken etc.
"begraben", der Vergangenheit, also nicht der geologischen Jetztzeit angehörend; bezogen auf Reste von Lebewesen (Tiere, Pflanzen etc.), also Fossilien, sowie auf Böden, Sedimente, Verwitterungsdecken etc.
Durch die Schleifwirkung von Geschiebe, welches im Gletscher mitgeführt wird, entstehen Schrammen und Striemen am Fels und am Geschiebe selbst (Detersion). Aus dem Verlauf der Gletscherschrammen kann die Fließrichtung des Eises rekonstruiert werden.
diagenetisch verfestigte Moräne einer vor-pleistözänen Vereisungsperiode. Der Tillit weist keine Schichtung und Korngrößensortierung auf. Die Grobkomponenten sind z.T. eingeregelt und zeigen Kritzspuren durch den Transport im Gletscher.
Schnittlinie einer geologischen Fläche (Schicht-, Kluft- Schieferungs- oder Verwerfungsfläche) mit einer gedachten Horizontalebene (=Streichlinie). Den Winkelbetrag zwischen der Streichlinie und der Nordrichtung, z.B. 30º, bezeichnet man als Streichwert mit der Schreibweise N 30ºE.
Blöcke, die vom Gletscher transportiert wurden. Sie stammen aus dem Ursprungsgebiet der Gletscher und werden nach dem Abschmelzen der Gletscher an anderer Stelle freigesetzt; die Gesteinsart dieser Erratika ist am Fundort des "Irrblockes" sonst nicht zu finden. Findlinge spielen eine wichtige Rolle in der glazial-geomorphologischen Forschung, da sie Aufschluss geben über: Vergletscherung, Reichweite von Gletschereis, Fließrichtung etc..
Sie sind oft der einzige Hinweis auf die ehemalige Existenz von Gletschern.
