Geologie

Paläontologie

Fachgebiet der historischen Geologie, das sich mit der vorzeitlichen Flora (Paläobotanik) und Fauna (Paläozoologie) beschäftigt. Die Paläontologie ordnet sich zwischen Geologie und Biologie an. Der geologische Ansatz zielt darauf ab, die Vorgänge zu untersuchen, die von Beginn des Absterbens bis zur endgültigen Einbettung auf den Organismus wirkten, sowie die Fossildiagenese selbst. Beim biologischen Verständnis überwiegen systematisch-ökologische Interessen.

Paläomagnetismus

Methode zur Erforschung des Erdmagnetfeldes. Die meisten Gesteine enthalten natürliche ferrimagnetische Minerale, in denen Informationen über die Richtung und Intensität des Erdmagnetfeldes in der geologischen Vergangenheit gespeichert wurden. In den Geowissenschaften können die Ergebnisse paläomagnetischer Untersuchungen auch zur Datierung von Gesteinen (Magnetostratigraphie) und zur Rekonstruktion der Kontinentalverschiebung mit Hilfe der scheinbaren Polwanderungskurven verwendet werden.

Fluvioglazial

Formen und Sedimente, die unmittelbar vom Schmelzwasser des Eises gebildet oder abgelagert wurden. Der Gletscherbach lagert Material in Schwemmkegeln, den Sandern ab (auch glaziofluvial, glaziofluviatil).

Tonminerale

Die Tonminerale gehören zur Gruppe der sekundären Schichtsilikate. Sie sind entweder aus ionaren bzw. kolloidalen Verwitterungsprodukten neu synthetisiert oder durch Umwandlung primärer Minerale entstanden.

variscische Gebirgsbildung

Variszisches Gebirge, östlicher Teil eines europäisch-nordamerikanischen Gebirgsgürtels des jüngeren Paläozoikums. Dieses bedeutende, ursprünglich ca. 500–1000 km breite, Orogen erstreckte sich - vor der mesozoischen Öffnung des Atlantiks - vom Westrand der Russischen Plattform über Mittel-, Süd- und Westeuropa sowie Nordwest-Afrika (Anti-Atlas) bis ins östliche Nordamerika (Appalachen) und von dort über Texas (Ouachitiden) und NE-Mexiko (Sierra Madre Oriental) vermutlich bis nach Zentralamerika.

Pages