Geoinformatik / GIS

Festpunktfeld

Gesamtheit der in einem Bezugssystem bestimmten und eindeutig identifizierbaren Vermessungspunkte z.B. im Landesdreiecks-, Landeshöhen oder Landeschwerenetz, durch nach Lage, Höhe und Schwere bestimmten und örtlich einwandfrei vermarkten Festpunkten. Die Schaffung und Erhaltung des Festpunktfelds ist Aufgabe der Landesvermessung, die von besonderen zivilen oder militärischen Behörden ausgeführt wird. Das Festpunktfeld ist Grundlage für die zivilen und militärischen Vermessungs- und Kartenwerke. Die Festpunkte und deren Koordinaten realisieren das Bezugssystem.

Generalisierung

Mit zunehmend kleineren Maßstäben ergibt sich der Zwang zur stoffgerechten Vereinfachung, Zusammenfassung und Schematisierung eines Verbreitungsbildes. Eine Längenverkleinerung 1:10 entspricht einer Flächenverkleinerung 1:100. Die Generalisierung besteht daher nicht im photographischen Verkleinern oder mechanischen Vergröbern, Ausschneiden oder Überarbeiten von Objekten, sondern in überlegter qualitativer und quantitativer Auswahl.

Geodätisches Bezugssystem

Vollständiges Bezugssystem für die Positionierung eines Punktes auf der Erde, einschließlich Datum, Koordinatenbeschreibung, Koordinatensystem und möglicherweise einer Projektion.

Geokodierung

Bestandteil der Georeferenzierung. Behandelt den tatsächlichen Transformationsschritt, der notwendig ist, um Daten verschiedenartiger Georeferenzierung in ein gewünschtes Referenzsystem umzurechnen. Bei Rasterdaten schließt dies z.B. das Resampling der Bildelemente mit ein. Beim Adresskodieren, also der Überführung einer sekundären in eine primäre Metrik, sind die geometrisch-topologischen Beziehungen des Straßennetzes mit den Straßen-Hausnummernbereichen zu verrechnen. Dabei wird dem einzelnen Haus ein Geocode zugewiesen.

geometrische Auflösung

Die Ergebnisse der Aufnahme mit Scannersystemen oder Radar-Systemen liegen in der Regel in Form digitaler Bilddaten vor. Dasselbe gilt naturgemäß für digitalisierte photographische Bilder. Für derartige rasterförmige Bilddaten kann die Auflösung nicht in der gleichen Weise definiert werden wie für photographische Bilder. Deshalb hat es sich eingebürgert, bei den Systemen zur digitalen Aufnahme sowie in der Bildverarbeitung die Kantenlänge eines Bildelements (Pixels) als Maß für die geometrische Auflösung zu benutzen.

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