Hydrologie

Bodden

Vom Meer überflutete, quartäre Hohlform an der Küste mit starker Ufergliederung, geringer Wassertiefe und einer schmalen Verbindungsöffnung zum Meer (Boddenküste).

Boddenküste

Küste im Bereich einer postglazial überfluteten Grundmoränenlandschaft, gegliedert in Küstenvorsprünge und seichte Meeresbuchten mit unregelmäßigem Umriss. Eine charakteristische Boddenküste findet sich an Teilen der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Hier sind die Bodden mit runden bis ovalen Umrissen, zumeist von West nach Ost zu Boddenketten aneinandergereiht und über mehr oder weniger breite Meeresarme - häufig als Strom oder Sund bezeichnet - mit der offenen See verbunden.

Brandung

Brechende und auslaufende Bewegung von Wasser an der See- oder Meeresküste, deren flächenhafte geomorphologische Leistung als Abrasion bezeichnet wird.

Buhne

Dammartiger Ufer- oder Küstenvorbau aus Holzpfählen, Beton oder Steinen zum Schutz vor Abspülung oder zur Anlandung von Sedimenten. In Flüssen werden Buhnen zur Regulierung des Wasserdurchflusses in Niedrigwasserzeiten angelegt, um eine ausreichende Wassertiefe zu gewährleisten.

eustatische Meeresspiegelschwankung

Weltweit wirksame Meeresspiegeländerungen, die:

  1. auf Massenverlagerungen des Wassers durch klimabedingte Änderungen des globalen Wasserhaushaltes (Verschiebung der Anteile Wasser/Eis),
  2. auf die Bindung von großen Meerwassermengen als Festlandeis (Glazialeustasie) oder
  3. auf Wärmehaushaltsveränderungen des Meerwassers (Volumenzunahme) zurückzuführen sind.

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