zerstreutes Areal
siehe auch: disjunktes Areal
siehe auch: disjunktes Areal
Eingeschleppte oder eingeführte Sippen, die sich auf Dauer etabliert haben. D.h. sie beschränken sich nicht auf künstliches Neuland, sondern haben in naturnahen und natürlichen Pflanzengesellschaften Fuß gefasst. Sie sind also feste Bestandteile der heutigen natürlichen Vegetation.
Beispiele: Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis), Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflora) oder die Robinie (Robinia pseudacacia)
Darstellung (s. u.) zeigt:
Beispiele für Agriophyten
Quelle: ©D. Vogellehner, B. Tochtermann
Alteinwanderer, d.h. Pflanzensippen, die infolge der Sesshaftwerdung des Menschen, also vor längerer Zeit, eingewandert sind oder eingeschleppt wurden. Als Zeitmarke zwischen den älteren Archäophyten und den jüngeren Neophyten gilt die Entdeckung Amerikas. Die meisten von ihnen sind Ackerwildpflanzen, die mit dem Getreide aus dem ostmediterranen Raum eingeschleppt wurden. Die zuweilen als Ackerunkräuter bezeichneten Arten sind mittlerweile durch die Intensivierung der Landwirtschaft vom Aussterben bedroht.
Verbreitungsgebiet einer Pflanzen- oder Tiersippe. Geographisch abgegrenzter Raum, der von einer Sippe entsprechend ihrer Lebensansprüche bewohnt ist.
Chorologie. Die Arealkunde untersucht die Verbreitungsgebiete der Pflanzen- und Tiersippen und erforscht deren ökologische, genetische und historische Ursachen.
