Biogeographie

Symbiose

Gemeinschaft zwischen zwei oder mehr Organismen (Symbionten) verschiedener Art zu gegenseitigem Nutzen.

Beispiele: Flechten (Alge und Pilz); Hülsenfrüchte und stickstofffixierende Bakterien, Mykorrhiza (Pilz und Pflanze).

Infiltration

Anteil des Niederschlages, der in den Boden eindringt und in Abhängigkeit von Niederschlagsintensität, Wassergehalt und Wasserdurchlässigkeit des Bodens dem Gravitationspotential folgend versickert. Im Boden entsteht eine für die jeweiligen Bodeneigenschaften charakteristische Infiltrationsfront, die von oben nach unten aus einer Sättigungs-, Übergangs-, Transport- und Befeuchtungszone mit jeweils abnehmendem Wassergehalt besteht (Abb.).

Interzeption

Vorgang, bei dem Niederschlag durch die Vegetation (Kronendach und Streu) aufgefangen wird und dann durch Verdunstung größtenteils verloren geht.

Konkurrenz

In der Ökologie: Wettbewerb zwischen Organismen, die sich in ihren Lebensansprüchen ähnlich sind, um Nahrung, Raum oder andere autökologische Erfordernisse.

Intraspezifische Konkurrenz: Wettbewerb zwischen Individuen der gleichen Art

Interspezifische Konkurrenz: Wettbewerb zwischen Individuen verschiedener Arten

Nahrungsnetz

Netzartiger Verbund von Nahrungsbeziehungen. Nur wenige Tiere ernähren sich nur von einer Pflanzen- bzw. Tierart bzw. haben nur einen Feind. Daher verzweigen sich Nahrungsketten zu komplizierten Nahrungsnetzen. Im Idealfall werden auch Symbiose und Parasitismus berücksichtigt. Nahrungsnetze können bisher nur für kleine, abgegrenzte Ökosysteme (z.B. kleiner See) erstellt werden.

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