Klimatologie

geostrophischer Wind

Modell der Luftbewegung in einem gleichförmigen Druckfeld bei Vernachlässigung der Reibung. Der geostrophische Wind strömt parallel zu den Isobaren, seine Geschwindigkeit verhält sich proportional zum auslösenden Druckgradienten. In der mittleren und oberen Troposphäre stellt sich immer näherungsweise geostrophischer Wind ein.

Darstellung (s. u.) zeigt:

Animation zur Entwicklung geostrophischen Windes

Glashauswirkung

Erhöhung der Oberflächentemperatur eines Planeten durch die Besonderheiten des Strahlungshaushaltes seiner Atmosphäre:

  1. Durchlässigkeit für solare Strahlung und Absorption terrestrischer Strahlung.
  2. Ausstrahlung zum Weltraum vorwiegend von der kalten, höheren Atmosphäre; atmosphärische Gegenstrahlung zur Oberfläche vorwiegend aus der warmen, unteren Atmosphäre.

An der Glashauswirkung der Erdatmosphäre sind die Wolken, der Wasserdampf, das Kohlendioxid und andere Gase beteiligt.

Deposition

Auch Resublimation. Direkter Übergang des Wasserdampfes vom gasförmigen in den festen Zustand durch Ablagerung als Eis. Wichtig für die Niederschlagsbildung (Eis- und Mischwolken) und den Wasserhaushalt von Schneedecken.

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