Hydrologie

Karstquelle

Ist ein natürlicher Austritt von Karstgrundwasser an die Erdoberfläche. Das Verhältnis von zahllosen Versickerungsstellen zu vergleichsweise wenigen Karstquellen in Karstgebieten ist darauf zurückzuführen, dass das Wasser aus einem großen Einzugsgebiet in einzelnen Karströhren gesammelt wird. Daraus resultieren hohe Schüttungen der Karstquellen, aber auch, bedingt durch das geringe Retentionsvermögen von Karstsystemen starke Schüttungsschwankungen.

Karstwasserspiegel

obere Grenze der phreatischen Zone (tiefere, ständig wassererfüllte Gangnetze bzw. deren Tiefenbereich im Hohlraum- und Höhlensystem im Karstwassersystem).

Fluss-Delta

Ablagerungen fluvialer Sedimente vor einer Flussmündung in das Meer oder einen See. Diese Aufschüttungen haben die dreieckige Form eines Schwemmfächers. Durch die nachlassende Transportkraft des Wassers beim Einmünden in das Gewässer wird das mitgeführte Sediment abgelagert. Das Delta wächst in das Gewässer hinein wobei es zu einer Materialsortierung kommt: Zuerst werden die gröberen, mit zunehmender Entfernung vom Ufer die feineren Sedimentfraktionen abgelagert.

Trophie

(=Trophiegrad)

Grad der Versorgung eines Ökosystems mit verfügbaren Nährstoffen.

  • oligotroph - gering nährstoffversorgt
  • mesotroph - mittel nährstoffversorgt
  • eutroph - reichlich nährstoffversorgt
  • hypertroph - übermäßig nährstoffversorgt

Als dystroph werden meist nährstoffarme Humusgewässer mit sehr geringem Kalk- und hohem Humusgehalt bezeichnet, die meist nur eine geringe Pflanzenproduktion ermöglichen.

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