Biogeographie

Paläontologie

Fachgebiet der historischen Geologie, das sich mit der vorzeitlichen Flora (Paläobotanik) und Fauna (Paläozoologie) beschäftigt. Die Paläontologie ordnet sich zwischen Geologie und Biologie an. Der geologische Ansatz zielt darauf ab, die Vorgänge zu untersuchen, die von Beginn des Absterbens bis zur endgültigen Einbettung auf den Organismus wirkten, sowie die Fossildiagenese selbst. Beim biologischen Verständnis überwiegen systematisch-ökologische Interessen.

Phylogenese

Untersucht die Stammesgeschichte der Lebewesen, bzw. die Entwicklung der Arten. Gegenbegriff ist die Ontogenese, die Entwicklung des einzelnen Individuums.

Physiognomie

Äußeres Erscheinungsbild. Äußeres Bild einer geo- oder biowissenschaftlichen Erscheinung, das aufgrund der Kombination verschiedener Standortfaktoren entstanden ist.

Pollenanalyse

Arbeitsrichtung, welche fossile Pollen in Torf-, Moor- oder Seeablagerungen erfasst und untersucht. Sie dient der Rekonstruktion der Vegetationszusammensetzung bzw. der Vegetationsgeschichte früherer erdgeschichtlicher Epochen.

Vegetation

Gesamtheit der Pflanzengemeinschaften eines Gebietes. Es werden unterschieden:

  • a) ursprüngliche Vegetation (Vegetation, die vor der Einflussnahme des Menschen bestand),
  • b) reale Vegetation (heutige, unter Einfluss des Menschen veränderte Vegetation),
  • c) real natürliche Vegetation (heutige, im natürlichen Zustand erhaltene Vegetation)
  • d) potentiell natürliche Vegetation (gedachter Vegetationszustand, der sich unter den heutigen Standortbingungen einstellen würde, wenn der menschliche Einfluss aufhören würde).

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