Kulturdenkmal

Reichhardts Garten

Der Reichhardts Garten wurde vom Komponisten und Publizisten Johann Friedrich Reichhardt 1794 erworben und nach englischem Stil hergerichtet. Seit 1902 gehört der Garten der Stadt, der diesen als Bürgerpark der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Die Parkanlage wird heute auch als "Herberge der Romantik" oder "Giebichensteiner Dichterparadies" bezeichnet, da sich dort viele literarische, musikalische und wissenschaftliche Persönlichkeiten, wie u.a.

Solbad Wittekind

Das Solbad Wittekind wurde im Jahre 1846 errichtet und galt als Heilbad zur Behandlung von Haut- und Lungenkrankheiten. Das Gebäude zeichnet sich vor allem durch seine gewölbte Form und den Pavillon-artigen Eingangsbereich aus, in dem sich zu jener Zeit der Solbrunnen befand. Um 1977 wurde das Bad stillgelegt und steht seitdem leer. Vor paar Jahren wurde es jedoch an einen privaten Investor verkauft und soll zum Wohnhaus umgestaltet werden.

Graseweghaus

Bis zu Beginn des Jahres 2012 stand das Graseweghaus in einem noch leeren und zerfallenen Zustand inmitten des städtischen Zentrums. Mittels zeitaufwendigen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten wurde das Fachwerkhaus wieder erfolgreich in das hallesche Stadtbild integriert.

 

Friedemann-Bach-Haus

Das aus der Renaissance stammende Wohnhaus des für Halle bedeutenden Komponisten Friedemann Bach, ältester Sohn von Johann Sebastian Bach, wurde 2012 saniert. Es gewährt mit der Austellung "Musikstadt Halle" einen tiefen Einblick in die Musikgeschichte Halles.

 

Hallmarkt mit Göbelbrunnen

Die rund um den Hallmarkt gewachsenen Strukturen reichen bis in das Mittelalter zurück, wo einer der Grundsteine der damaligen Siedlungskerne der Stadt gelegt wurde. Der Mitten auf den Platz befindliche Göbel-Brunnen mit Wasserspiel dient seit 1999 als ein beliebter Treffpunkt im Herzen der Halles. Der Name des Brunnens ist auf seinen Künstler Prof. Bernd Göbel zurückzuführen, der die Stadtgeschichte mit acht verschiedenen Bronzefiguren verbildlicht hat.

Alter Markt

Der Alte Markt liegt wenige Fußminuten vom Marktplatz entfernt und war einer der ersten Siedlungskerne der Stadt Halle (Saale). Seine Randbebauung ist zum Teil noch aus hochmittelalterlicher Zeit. Der Alte Markt besitzt mit dem seit 1913 aufgestellten Eselsbrunnen ein auch heute noch für Halle bedeutendes Wahrzeichen inmitten des Platzes. Die Statue ziert, in Anlehnung an die Sage "Esel, der auf Rosen geht", den öffentlichen Brunnen, der bereits seit 1480 fester Bestandteil des damaligen Zentrums der Stadt ist.

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