Historische Gebäude

Peißnitzhaus

1890 als Wirtshaus erbaut, ist das Peißnitzhaus auch heute noch ein zentraler Anziehungspunkt für Einheimische wie Reisende. Ein Förderverein von Eherenamtlichen setzt sich seit 2003 für die Restaurierung und Widernutzbarmachung des denkmalgeschützten Hauses ein. Bereits heute gibt es am Peißnitzhaus ein breites Kultur- und Bildungsangebot. Ein gemütliches Café mit Außensitz bietet zu dem warme, kalte sowie teils vegane Gaumenfreuden an.

Anstaltskirche der Diakonie

Die Krankenhauskirche des heutigen Diakoniewerks wurde 1893 nach Plänen von Friedrich Fahro im Innenhof der Diakonie als Teil dieser errichtet. Das Gebäude ist im neugotischen Stil gehalten, ebenso wie das gesamte Inventar. Teil des Inventars ist auch die 1908 errichtete Rühlmann-Orgel. Eine weitere Besonderheit der Diakonie-Kirche ist die direkte Verbindung zu den Gebäuden der Anstalt.

Sankt Bartholomäus

Die evangelische St.Bartholomäus-Kirche im Stadtteil Giebichenstein thront auf einem Hügel über dem Saaletal. Der Hügel wurde schon zu vorchristlicher Zeit als Kult- und Begräbnisplatz genutzt und in der romanischen Zeit um 1200 wurde dann die erste Kirche hier errichtet. Von dieser ist heute nur noch der Westquerturm erhalten. Ein großer Teil der ursprünglichen Kirche wurde 1740-1742 ersetzt, da der Verfall dem Bauwerk zu stark zugesetzt hatte. Die "Nachfolgekirche" wurde im barocken Stil erbaut. Aus dieser Zeit stammt auch die Orgel in der Kirche.

Sankt Johanneskirche

In der evagneglischen Johanneskirche finden finden regelmäßig Veranstaltungen statt, zu denen die Kirchengemeinde jeden herzöich einlädt. 

Die Johanneskirche wurde vom Hallenser Architekt Friedrich Fahro entworfen sowie erbaut und zählt zu den wichtigsten denkmalgeschützten Fahro-Gebäuden Halles. Der Turm der Kirche ist 61m hoch und bietet Besuchern einen herrlichen Blick auf den Süden Halles. 

Maria-Magdalena-Kapelle

Die Kapelle wurde 1484 vom Magdeburger Erzbischof Ernst von Wettin als Teil der Moritzburg errichtet. Von der Weihe im Jahr 1514 zeugt noch heute die Gedenktafel an der Nordwand. 1637 wurde die Kapelle bei einem Brand beschädigt und ab 1690 wurde sie von den aus Frankreich geflohenen Hugenotten genutzt. Das Inventar der Kapelle wurde 1805 in den Dom verlegt und das Gebäude zu einem Heu- und Strohmagazin umgewandelt.

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